Jahresrückblick 2024
Zum 10. Mal darf ich einen Jahresrückblick schreiben. Ja, unser Kirchbauverein besteht schon 10 Jahre! Dazu haben wir die beiliegende Broschüre erstellt, in der unsere Aktivitäten anschaulich zusammengestellt sind. Ein großer Grund zur Freude ist ein Satz im Vorwort unseres Pastors Frank Hendriks, in dem er von „geplanten und verworfenen Baumaßnahmen“ (!) spricht und weiterhin zusammenfasst: Der Kirchbauverein „lebt und wird von vielen, vielen Menschen lebendig gehalten“. Ein schöneres Ergebnis und größeres Lob von der Pfarrleitung kann es für uns nicht geben! Zehn Jahre Arbeit des Kirchbauvereins haben sich offenbar gelohnt.
Unsere Veranstaltungen im vergangenen Jahr in einem kurzen Überblick:
Am 9. Juni haben wir bei schönem Wetter unser Patronatsfest gefeiert – auch mit Laufpublikum, das wegen der Europawahl in der Nähe war. Es gab einen gut besuchten Kinderflohmarkt, eine große Cafeteria, Hot Dogs und eine Salatbar (mit Unterstützung der FEG), einen reich bestückten Getränkestand, den bekannten Bücherbasar im Vorraum der Kirche und „unsern“ Tisch mit dem Markenverkauf, mit Informationsmaterial und Andenken. Größter Beliebtheit erfreute sich das Angebot der Kinderspiele, betreut durch Andreas Denk, bei dem die Kleineren ihr Können zeigen konnten, während die Eltern entspannt an der Mauer lehnten und zusahen oder sich unterhielten. Für musikalische Unterhaltung sorgten Cornelia und Benedikt Rothweiler und für gemeinsames Tanzen und Spielen Verena Foitzik. In der Kirche gab es eine Ausstellung über unsere Kirche, eine Kirchenführung mit Paul Blasel, einen Orgelbau für Kinder und eine Orgelführung von Andreas Hoffmann. Für viele war die Turmbesteigung bei der guten Sicht das wichtigste, Sabine Mazur war dazu sehr gefragt. Zum Abschluss feierte Pastor Faltyn mit uns die Vesper. Es war ein harmonisches und fröhliches Fest, zu dessen Gelingen viele mit großem Einsatz beigetragen haben, nicht zuletzt die tatkräftigen Männer beim Zelteauf- und Abbau, die Kuchen-, Salat- und Brötchenspender (200 Brötchen von Moss) und viele Helfer mehr. Ein herzliches Dankeschön dafür! Der Termin für das diesjährige Fest ist der 29. Juni, immer der Sonntag nach dem Herz-Jesu-Fest, bitte vormerken!
Der inzwischen bekannte Bücherbasar fand fünfmal im Vorraum unserer Kirche statt. Konrad von Agris stellte uns aus seinem Versandantiquariat teilweise wertvolle Bücher zur Verfügung; die Spenden dafür flossen in unsere Vereinskasse.
Ein großes, auch überregional in der Presse wahrgenommenes Fest war am 13. Oktober, bei dem wir unsere heimgekehrten Engel begrüßen durften. 1933 waren die sechs Tafeln in Herz Jesu vor einem silberglänzenden Hintergrund rechts und links neben dem Hochaltar als Bewacher des Tabernakels aufgebaut worden, entworfen von Prof. Anton Wendling, hergestellt von Fritz Schwerdt. In den Wirren des Krieges waren sie verschwunden. Nun sind sie nach 80 Jahren nach einer abenteuerlichen Suche wieder heimgekehrt, haben einen neuen Platz gefunden, schauen auf den Tabernakel, geleiten uns beim Eintritt in die Kirche und entlassen uns unter ihrem Schutz. Bruno und Wolfgang Gillessen und Raphael Schwerdt sei herzlich für ihre Unterstützung gedankt! Die hohen Kosten für die Restaurierung durch Stephan Bücken und für die neue Installation haben die „Stiftung katholischer Kirchengemeindeverband St. Michael mit St. Aposteln und Herz Jesu“, initiiert durch Msgr. Heribert August, und die „Prälat Dr. Erich Stephany-Stiftung“ übernommen. Auch zur Geschichte unserer Engel gibt es eine ausführliche Broschüre, erweitert um die Predigt von Pastor Thomas Faltyn in der Festmesse zur Heimkehr der Engel. Das Heft kann für 2 € in Herz Jesu erworben werden.
Wie in jedem Jahr haben wir am Sonntag nach Allerheiligen in der hl. Messe der Verstorbenen unseres Kirchbauvereins gedacht.
Traditionell gab es am 3. Adventswochenende wieder die beliebte Krippenausstellung. Die Besucher waren begeistert von der Verschiedenheit der liebevoll aufgebauten Krippen aus Familien unserer Gemeinde. Noch Tage nach der Ausstellung kamen Fremde, um die Krippen zu sehen.
Besonderes Interesse erfuhr der „Devotionalientisch“, auf dem man nicht mehr benötigte Kreuze, Heiligenbilder, Rosenkränze und ähnliches ablegen oder auch gegen eine Spende für den Kirchbauverein mitnehmen konnte. Viermal konnten die großen Tische nachbelegt werden.
Zum Abschluss spielte wieder das Projektorchester der Musikschule unter der Leitung von Hanna Gründer vor der vollbesetzten Kirche sein Weihnachtskonzert. Die Besucher waren begeistert, unsere Vereinskasse auch.
Am folgenden Sonntag, dem 4. Advent, haben wir unser Vereinsjubiläum gefeiert. Pastor Hendriks feierte mit und für uns eine feierliche Messe. Anschließend gab es beim festlichen Empfang im Vorraum der Kirche viele gute Gespräche – und auch neue Mitglieder. Am Abend erlebten wir beim „Adventsfenstersingen“, organisiert von Agnes Speicher, musikalisch gestaltet durch Familie Arndt, einen schönen Abschluss des Tages mit anschließendem Glühwein- und Glühpunsch-Trinken.
Nicht vom Kirchbauverein organisiert, aber Zeichen des Lebens in und um Herz Jesu:
- Die „Mahlzeit“ auf der Viktoriaallee
- Die Nacht der offenen Kirchen
- Aussendung der Trierpilger
- Red Wednesday (Gebetshaus)
- Christkönigs-Gottesdienst, gestaltet vom Gebetshaus, mit anschließendem Kaffee
- Anbetung, initiiert vom Gebetshaus: Mittwochs, 10 – 21.30 Uhr, donnerstags 16.30 – 24 Uhr, freitags 14 – 22 Uhr. Eingebettet ist donnerstags 20.30 – 21.30 Uhr die Anbetung der Gemeinde.
- „Ewiges Gebet“ am 16. Januar, 8 Uhr, bis 17. Januar, 8 h.
- Nachtanbetung Gründonnerstag – Karfreitag und in der Nacht zu Allerheiligen 31.10. - 1.11.
Die offene Kirche im Frankenberger Viertel ist für viele ein Ort geworden, wo sie zur Ruhe kommen und ihre Nöte und Sorgen, ihre Freude und Dankbarkeit vor Gott bringen können. Immer wieder ist zu hören: „Hier fühlt man sich immer willkommen, hier ist meine Heimat.“
Am 10. März soll unsere Orgel zur Restaurierung abgebaut werden; für längere Zeit wird die musikalische Gestaltung der Gottesdienste dann anders sein.
Die Bauaufträge für die angekündigten Sanierungsarbeiten sind vergeben, noch vor Ostern soll die „Krippentür“ restauriert sein, der Kirchplatz und die Mauer sollen nach Ostern folgen. Hoffen wir, dass bis Ende des Jahres alles geschafft ist!
Jeden Sonntag gibt es nach der Messe unsern beliebten „Kaffeetreff“. Bei Plätzchen, Kaffee, Tee, Saft, Kakao und Milch bleiben viele zu Gesprächen, Kennenlernen, Planungen und Austausch zusammen, während die Kinder draußen spielen. Durch dieses Engagement unseres Vorstands bleibt unser Verein in der Gemeinde dauerhaft sichtbar. Die große Bereitschaft, die vielen zum Krippenaufbau benötigten Teile vom Kirchenspeicher zu holen und nachher wieder raufzutragen, ist auch darin zu erkennen, dass die Kirche geliebt wird.
Nach 10 Jahren stehen wir vor der Aufgabe, einen neuen Vorstand zu wählen. Kandidatenvorschläge für dieses Ehrenamt können gern bei uns eingereicht werden! Wie wir in unserer Jubiläumsschrift aufgeführt haben, wäre es wunderbar, wenn auch neue Aktionen ins Leben gerufen würden. Lassen Sie Ihre Phantasie spielen, machen Sie Vorschläge, und beteiligen Sie sich an der Umsetzung!
Sehr zu unserer Freude wird unsere Gemeinde jung, alle Altersstufen sind hier zu finden. Unsere vornehmliche Aufgabe sollte es ein, für die Kinder und Jugendlichen Angebote bereitzustellen, damit nicht nach der Erstkommunionfeier höchstens noch an Heiligabend ein Kirchbesuch stattfindet.
Für Ihre tatkräftige Unterstützung sind wir Ihnen so dankbar! Ohne Sie wären wir alle wie Vögel ohne Flügel. Werben Sie um neue Mitglieder! Und bitten wir um den Segen für unser Herz Jesu!
Kirchbauverein Frankenberger Dom e. V.
Geschäftsführende Vorsitzende: M. Blasel
Vorstand: Pfr. Th. Faltyn, Dr. Th. Greven,
Ch. Krawczyk, Dr. B. Müller-Held, B. Rothweiler, B. Schunicht, A. Speicher
Beirat: Msgr. H. August, Pfr. F. Hendriks, F. Lobs, Prof. Dr. A. Kampker, M. Speicher
Spendenkonten:
Bank: Aachener Bank eG
IBAN: DE21 3906 0180 0628 6620 10
Bank: Sparkasse Aachen
IBAN: DE37 3905 0000 1072 3224 05
